Jubiläum15.05.2001 – 15.05.2011
Wie alles anfingJa, nun ist es wirklich schon 10 Jahre her, dass wir uns zum ersten Mal zusammenfanden um gemeinsam zu singen. Unser erstes Treffen fand im Gemeindezentrum statt. Es folgten die ersten Proben. In der Berufsschule. Im Hörsaal. Und weil der so ungeeignet war, sind wir zum Singen nach draußen gegangen. „Zwei kleine Wölfe“ war unser erstes Lied. Zum eingewöhnen. Chorerfahrung hatte von uns fast keiner. Dass wir alle trotzdem mit Begeisterung dabei blieben verdankten wir diesen beiden: ![]() Unser Chorleiter Christoph Grothaus und unser Chorvater Theo Heuckrot. Und schon nach den Sommerferien, am 11.1.2001 durften wir in der Thomasmesse mitsingen. Natürlich nicht zwei kleine Wölfe. Wir hatten einiges dazugelernt. ![]() Unser erstes Gruppenfoto 2001 Viel Spaß brachte uns dann ein Auftritt am Heilig Abend in einer Scheune in Tönnhausen. Auf einem wackeligen Heuboden, der so niedrig war, dass keiner stehen konnte, gaben wir unser Bestes. Immer in der Angst, samt Boden abzustürzen.
Auf diesem Workshop lernten wir auch den Gospel „ Joyful Voices“. Ein Jahr später wurde dies der Name unseres Chores. Leicht fiel uns diese Entscheidung nicht, denn während die einen meinten "Gospelchor St. Marien" sei doch ein sehr schöner Name, waren die anderen der Überzeugung, dass dies doch etwas langweilig klänge. Aber wie sollte der Name lauten? St. Marys Singers? Sunny Side up? - Der Vorschläge gab es viele. Ernst und weniger ernst gemeinte. Da hieß es zunächst mal aussortieren. Zu guter Letzt blieben 7 Vorschläge übrig, über die wie folgt abgestimmt wurde:
Damit wurde der Name "Joyful Voices" mit 60% aller Stimmen gewählt. Im neuen farbenfrohen Outfit zeigte sich der Chor dann am 6.05.2005 anlässlich des Stadtfestes auf der Marienbühne. Auch hier hatte es zuvor viele aufgeregte Stunden gegeben. Denn jeder durfte sich sein Shirt selbst aussuchen. Aber welches ist bloß das Perfekte? Und dann - welcher Schriftzug kommt in Frage? Das Problem wurde demokratisch abgestimmt. Und wie man sieht: Das Gesamtergebnis war gelungen. Das hieß aber nicht, dass wir nun unsere roten Schals an den berühmten Nagel gehängt hätten. Jedes Dress zu seiner Zeit. ![]() Wie es weitergingJährliche Workshops zuerst in Hanstedt später in Lüneburg, Scharbeutz und Lauenburg sorgen dafür, dass nicht nur neue Titel einstudiert werden, sondern auch dafür, dass Rhythmus und Bewegung trainiert werden. Nicht nur Gospels sondern u.a. auch Songs aus Musicals und natürlich unsere heißgeliebten afrikanischen Lieder gehören zum Repertoire. Insgesamt mittlerweile 62 Titel, plus einige Titel, die noch in Vorbereitung sind. Der Chor hat zurzeit 70 Sänger und Sängerinnen. Wir haben an 9 Gospelfestivals in Winsen und 3 in Hamburg teilgenommen, haben diverse Chorreisen, unter anderem nach Usedom und Dänemark unternommen, zahlreiche Benefizkonterte gegeben und an die 100 Hochzeiten und 3 Beerdigungen begleitet. Manche Veranstaltungen sind so besonders, dass man sie nicht vergisst. Einen Auftritt der ganz besonderen Art bescherte uns die Eröffnung der Landesgartenschau am 21.04.2006. Die Veranstalter hatten sich den Auftritt "Franziskanischer Mönche" mit gregorianischen Gesängen gewünscht, da diese einst ein Kloster in Winsen unterhielten und sich um die Pflege der Aussätzigen verdient machten. Da waren unsere Tenöre und Bässe gefordert. Unterstützt von einigen weiblichen Mönchen (ja, die Emanzipation macht vor nichts Halt!) ließen sie das Mittelalter aufleben. Das Publikum, darunter unter anderem geladene Gäste wie Niedersachsens Ministerpräsident Christian Wulff, zeigte sich beeindruckt und sparte nicht mit Applaus. ![]() ![]() Herr Wulff zeigte sich sogar so beeindruckt dass er uns nach Hannover einlud, um beim Empfang der Premierministerin Nosimo Balindlela aus Süd Afrika (Offizieller Titel: Premier of the Eastern Cape Province) zur Begrüßung afrikanische Lieder zu singen. ![]() Frau Balindlela zeigte sich begeistert und sang spontan mit. (Mehr hierzu in unserer Chronik) Unser JubiläumKlar, dass zehn so aufregende Jahre gefeiert werden müssen. Klar war auch, dass wir wieder ein Benefizkonzert geben wollten. Schnell waren wir uns einig wer das Geld bekommen soll. Der Sohn einer Chorschwester musste 2009 in der UCT Universitätsklinik in Kapstadt wegen einer Gehirnblutung behandelt werden. Ärzte und Schwestern haben dort alles getan um Leben zu retten und den Angehörigen über die schwere Zeit hinweg zu helfen. ![]() ![]() Wir möchten mit dem Erlös aus diesem Konzert dazu beitragen, dass dort auch weiterhin den Patienten so gut geholfen werden kann. Hierbei helfen uns freundlicherweise auch Sponsoren.
Tatkräftige Unterstützung bekommen wir auch von dem mit uns befreundeten Chor Voice-Companie aus Eutin, mit dem wir bereits in Plön ein wunderbares Konzert geben durften. ![]() Unser Jubiläumskonzert vom 28. Mai 2011 ![]() |
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